Ein Social Media Kanon – was könnte da rein?

Vor einigen Tagen habe ich mich bei Google mal auf die Suche nach dem Stichwort “Social Media Kanon” begeben. Überraschendes Resultat: es gibt keine. Also jedenfalls keine, die darauf hindeuten, dass sich mal jemand damit auseinandergesetzt hat, was der landläufige Social Media Analyst mal gelesen haben sollte an bodenständiger Literatur.

Basisliteratur für ein umfassendes Verständnis

Mit Social Media Kanon meine ich keine festgesetzte Liste an Büchern, die alle, die sich mit Social Media im professionellen Sinn beschäftigen, gelesen haben müssen. Ich meine damit vielmehr ein kleines Kompendium an Büchern, die auf dem Weg zu einem Social Media-/ Medien- und Kommunikations-Verständnis helfen. Ausgenommen sind hier mal alle praktischen Handbücher alà “Marketing Bullshit Bingo”. Außerdem soll ein solcher Kanon erst recht nicht die Empirie ersetzen.

Nach meiner erfolglosen Google-Suche veröffentliche ich hier eine kurze Auflistung, der aus meiner Sicht relevanten Werke: Klassiker sowie Progressive, Theoretiker sowie Praktiker. Ergänzungen und Anregungen sind willkommen.

Die folgenden Werke halte ich für absolut sinnvoll. Leider fehlt hier noch etwas der anthropologische Aspekt. System- und Informationstheoretiker habe ich auch erstmal ausgeklammert.

  • Manuel Castells: Das Informationszeitalter (Band 3), 2001
  • Roland Barthes: Mythen des Alltags, 1964
  • Jean Baudrillard: Kool Killer, 1978
  • Edgar Morin: L`esprit du temps, 1962
  • Marshall McLuhan: Understanding Media, 1964
  • Peppino Ortoleva: Mediastoria, 2002
  • Erving Goffman: Wir alle spielen Theater, 1959
  • Peter L. Berger; Thomas Luckmann: Die gesellschaftliche Konstruktion der Wirklichkeit, 1966
  • Douglas Rushkoff: Program or be Programmed, 2010
  • Douglas Rushkoff: life inc, 2009
  • Nelson Goodman: Sprachen der Kunst, 1998
  • (Francesco Marsciani: Tracciati di Etnosemiotica, 2007)

Am Ende sollte jeder das lesen, worauf er Lust hat. Aber für Anregungen bin ich dankbar!

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